Hofgartenkaserne/Armeemuseum/Staatskanzlei

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Die zugezogenen Maxvorstädter können kaum erahnen, was sich früher über ihren Stadtteil erstreckt hat und was anstelle der Staatskanzlei stand. Nur noch die älteren Einheimischen wissen: Die Maxvorstadt war ein Kasernenviertel. Bis zum Beginn der Weimarer Republik 1919 nahmen Soldatenunterkünfte, Militärwerkstätten und Exerzierplätze weite Teile der Flächen ein. Gemäß einer Volkszählung hat München im Jahr 1824 insgesamt 62290 Einwohner, davon 4667 Soldaten. Dort, wo heute die Staatskanzlei steht, befindet sich zu dieser Zeit die Hofgartenkaserne. Ein imposanter, 189 Meter langer und vierstöckiger Bau für das Garderegiment des Bayerischen Herrschers. Für Soldaten ist dort die Unterbringung kein Vergnügen. Die ungesunde Lage, die vom feuchten Untergrund herrührt, setzt ihnen zu. Immer wieder sterben Soldaten an Typhus. Erst als eine Epidemie ausbricht, die 34 Tote im Regiment fordert, befiehlt Prinzregent Luitpold: Die Hofgartenkaserne muss geräumt werden...

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