Das Glockenspiel

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Widmen wir uns der beliebten Touristenattraktion am Marienplatz. Ein Blick hinauf zum 80 Meter hohen Rathausturm, wo um 11, 12 und von März bis Oktober um 17 Uhr die Schäffler im Glockenspiel tanzen. Für viele Münchner ist das klingende Schauspiel so selbstverständlich, dass sie nicht einmal mehr hinschauen. Dass das Glockenspiel überhaupt existiert, ist kurioserweise auch keinem Münchner zu verdanken. Es geht auch auf keinen Bayern zurück. Sondern auf einen königlich spanischen Generalkonsul! Seine Liebe zur Stadt hat Karl Rospital womöglich geerbt. Schon sein Vater war München-Fan. Er hatte 1850 Grundstücke am Rindermarkt erworben. Es ist die Zeit von Jugendstil, Simplicissimus, Blauer Reiter und Graf Zeppelin, als der Generalkonsul beschließt: Ich spendiere den Münchnern 32000 Goldmark zur Anfertigung von Glocken für das Rathaus. 43 Glocken werden daraufhin gegossen – die kleinste mit einem Durchmesser von 18 Zentimetern und zehn Kilo Gewicht, die größte wiegt bei einem Durchmesser von 125 Zentimetern 1300 Kilo. Im Jahr 1908 ist es endlich soweit: Die 1,40 Meter hohen Spielfiguren kommen in dem Turm, den der Rathausarchitekt übrigens als Symbol für bürgerliche und städtische Freiheit ansah, zum Einsatz...

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