Dachauer Schwindelbank

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Hunderte Touristen laufen täglich über das Platzl, vorbei am Orlandohaus. Es steht an der Stelle, an die früher hungrige Münchner und Bürger aus dem Umland kamen. Hier betreibt im 19. Jahrhundert die legendäre Adele Spitzeder ihre Münchner Volksküche – und wird dafür als Wohltäterin wie eine Heilige verehrt. Das  kommt der gebürtigen Berlinerin bei ihren „Bankgeschäften“ zugute. Die Spitzederin gibt den Leuten billiges Essen und billiges Bier, und die Leute vertrauen ihr dafür ihr Geld an. Tausende wird sie damit ins Unglück stürzen. Es kommt zum größten Bankenskandal Bayerns im 19. Jahrhundert. Dabei beginnt der Aufstieg von Adele Spitzeder viel versprechend. Im Alter von 20 Jahren kommt die gescheiterte Schauspielerin völlig verarmt nach München. Zunächst betreibt sie verschiedene Geldgeschäfte. Zusammen mit Arbeitern aus Dachau gründet sie 1869 an der Schönfeldstraße in der Maxvorstadt eine Bank und verspricht allen, die bei ihr Geld anlegen, einen wohltätigen Zins von acht Prozent auf zwei Monate im Voraus...

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